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Borgentreich, Orgel. Foto: Ansgar Hoffmann, Schlangen

Borgentreich, Orgel. Alle Fotos auf dieser Seite: Ansgar Hoffmann, Schlangen

Die Barockorgel in Johannis Baptist – der ersten Kirche Westfalen, die im Stile der Neugotik erbaut wurde – stammt ursprünglich aus dem Kloster Dalheim. Im 17. Jahrhundert für die dort ansässigen Augustinermönche erbaut, wurde das Instrument 1803 im Zuge der Säkularisierung nach Borgentreich verkauft.

In mehreren Bauabschnitten seit 2004 konnte die letzt große Restaurierung im Mai 2011 abgeschlossen werden. Die Arbeiten umfassten die Restaurierung der erhaltenen historischen Substanz (Orgel-Hauptgehäuse, Windladen und der aus fünf Bauphasen stammende historische Pfeifenbestand) sowie die Rekonstruktion verloren gegangener Teile (Windversorgung, Trakturen, Spielanlage, Rückpositivgehäuse und verschiedene Register – insbesondere Zungenstimmen). Das Instrument besitzt auf drei Manualen und Pedal insgesamt 45 klingende Register (zuzüglich Tremulant und Zimbelstern) mit 3002 klingenden Pfeifen. 17 Pfeifen im Prospekt der Orgel sind stumm, so dass sie insgesamt über 3019 Pfeifen verfügt.

Aufgrund ihrer speziellen Bauweise ist die historische Orgel die weltweit größte Springladenorgel und zählt zu den berühmtesten Denkmalorgeln Europas.

St. Johannes Baptist
Marktstr. 6
34434 Borgentreich
www.barockorgel-borgentreich.de

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